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Das große Buch von Kasimir


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Informationen zum Buch
  ISBN
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  Extras

Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Das große Buch von Kasimir Die Rückseite des Sammelbandes fasst es wunderbar zusammen: Kasimir kann einfach alles! Der kleine Biber Kasimir, im schwedischen Original Castor genannt, darf in insgesamt fünf Geschichten zeigen, was er im Alltag so alles hinbekommt, meist zusammen mit seinem Freund Frippe. Zum Glück ist alles, was Kasimir so tut, äußerst simpel und haushaltsnah, sodass der Wiedererkennungseffekt für kleine Kinder ab ca. 2 Jahren sehr hoch und der Identifikationseffekt dadurch ebenso groß ist. Die verlagsseits angegebene Zielgruppe von 4-6 Jahren ist sicherlich auch angetan von den Geschichten, aber meinem Empfinden nach dürfte die größte Faszination für Kinder im Alter von 3-4 Jahren liegen, wo man alles selbst auszuprobieren beginnt und im besten Fall im Haushalt mithelfen darf, deshalb auch ein hohes Interesse an der Wiedererkennung der Alltags- und Gebrauchsgegenstände hat. Dass diese dann teilweise sehr genau benannt werden, etwa in der Geschichte „Kasimir tischlert“, wo er Dinge benutzt, die in der Sprache von Kindern bis 6 Jahren einfach nicht vorkommen (z.B. Anschlagwinkel, Fuchsschwanz, Tellerbohrer), hätte man von Seiten des Lektorats vielleicht aufgreifen und die Bezeichnungen vereinfachen können. Was passiert in den Geschichten? Kasimir backt, tischlert, pflanzt weiße Bohnen, malt und in der Schlussgeschichte lässt er seinen Freund Frippe mal den Handwerksbetrieb leiten. Zu Beginn hat Kasimir Geburtstag und zusammen mit seinem Freund Frippe möchte er einen Kuchen backen. Wie die beiden das machen, streng nach Rezept und trotzdem in heillosem Küchenchaos, entspricht genau dem, wie Kinder backen lernen. Wenn Kasimir tischlert, ist das eine Geschichte mit hohem Identifikationswert für handwerklich begeisterte Kinder, die auch mal etwas selbst ausprobieren möchten. Am Ende kommt ein Werkzeugkasten heraus mit dem schönen Lerneffekt: ordentlich handwerkt es sich am besten. Die Geschichte mit den weißen Bohnen gibt sehr schön die ersten Pflanzerfolge wieder und das Glück der ersten Ernte, auch hier ein großes Wiedererkennungspotential für Kinder, egal ob mit Garten oder nur mit Fensterbank oder Balkon zum Ausprobieren. Wenn Kasimir malt, wird ordentlich gekleckst und gekleckert, aber trotzdem bleibt Zeit für ein bisschen Farbenlehre. In der Schlussgeschichte wird gezeigt, was Frippe trotz klarer Arbeitsaufträge so alles verschusselt: zwar kommen spannende neue Dinge heraus, wenn er eigentlich nur etwas reparieren soll. Die Kunden bleiben dennoch lieber weg und Frippe muss sich immer mehr eingestehen, was er alles nicht kann. Aber Kasimir wäre nicht Kasimir, wenn er nicht aus der Not eine Tugend machen würde und am Ende bauen sich die beiden ein tolles Boot. Nach jeder Geschichte gibt es praktische Tipps und Anleitungen, etwa zum Backen, Holzarbeiten oder Malen. Die Illustrationen sind liebevoll, opulent und kindgerecht und unterstützen die Geschichte optimal. Dieser Sammelband ist eine ganz hervorragende Lektüre für kleine Kinder und bietet neben sympathischen Figuren vor allem lebensnahen Themen und eine liebevolle Umsetzung derselben.

Die Rückseite des Sammelbandes fasst es wunderbar zusammen: Kasimir kann einfach alles! Der kleine Biber Kasimir, im schwedischen Original Castor genannt, darf in insgesamt fünf Geschichten zeigen, was er im Alltag so alles hinbekommt, meist zusammen mit seinem Freund Frippe. Zum Glück ist alles, was Kasimir so tut, äußerst simpel und haushaltsnah, sodass der Wiedererkennungseffekt für kleine Kinder ab ca. 2 Jahren sehr hoch und der Identifikationseffekt dadurch ebenso groß ist. Die verlagsseits angegebene Zielgruppe von 4-6 Jahren ist sicherlich auch angetan von den Geschichten, aber meinem Empfinden nach dürfte die größte Faszination für Kinder im Alter von 3-4 Jahren liegen, wo man alles selbst auszuprobieren beginnt und im besten Fall im Haushalt mithelfen darf, deshalb auch ein hohes Interesse an der Wiedererkennung der Alltags- und Gebrauchsgegenstände hat. Dass diese dann teilweise sehr genau benannt werden, etwa in der Geschichte „Kasimir tischlert“, wo er Dinge benutzt, die in der Sprache von Kindern bis 6 Jahren einfach nicht vorkommen (z.B. Anschlagwinkel, Fuchsschwanz, Tellerbohrer), hätte man von Seiten des Lektorats vielleicht aufgreifen und die Bezeichnungen vereinfachen können.

weitere Rezensionen von Dr. Benjamin Krenberger


Was passiert in den Geschichten? Kasimir backt, tischlert, pflanzt weiße Bohnen, malt und in der Schlussgeschichte lässt er seinen Freund Frippe mal den Handwerksbetrieb leiten. Zu Beginn hat Kasimir Geburtstag und zusammen mit seinem Freund Frippe möchte er einen Kuchen backen. Wie die beiden das machen, streng nach Rezept und trotzdem in heillosem Küchenchaos, entspricht genau dem, wie Kinder backen lernen. Wenn Kasimir tischlert, ist das eine Geschichte mit hohem Identifikationswert für handwerklich begeisterte Kinder, die auch mal etwas selbst ausprobieren möchten. Am Ende kommt ein Werkzeugkasten heraus mit dem schönen Lerneffekt: ordentlich handwerkt es sich am besten. Die Geschichte mit den weißen Bohnen gibt sehr schön die ersten Pflanzerfolge wieder und das Glück der ersten Ernte, auch hier ein großes Wiedererkennungspotential für Kinder, egal ob mit Garten oder nur mit Fensterbank oder Balkon zum Ausprobieren. Wenn Kasimir malt, wird ordentlich gekleckst und gekleckert, aber trotzdem bleibt Zeit für ein bisschen Farbenlehre. In der Schlussgeschichte wird gezeigt, was Frippe trotz klarer Arbeitsaufträge so alles verschusselt: zwar kommen spannende neue Dinge heraus, wenn er eigentlich nur etwas reparieren soll. Die Kunden bleiben dennoch lieber weg und Frippe muss sich immer mehr eingestehen, was er alles nicht kann. Aber Kasimir wäre nicht Kasimir, wenn er nicht aus der Not eine Tugend machen würde und am Ende bauen sich die beiden ein tolles Boot.

Nach jeder Geschichte gibt es praktische Tipps und Anleitungen, etwa zum Backen, Holzarbeiten oder Malen.

Die Illustrationen sind liebevoll, opulent und kindgerecht und unterstützen die Geschichte optimal.

Dieser Sammelband ist eine ganz hervorragende Lektüre für kleine Kinder und bietet neben sympathischen Figuren vor allem lebensnahen Themen und eine liebevolle Umsetzung derselben.

geschrieben am 31.07.2015 | 447 Wörter | 2673 Zeichen

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