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Provence MM-Wandern


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Rezension von

Ragan Tanger

Provence MM-Wandern Ideale Wanderbegleitung Ralf Nestmeyer, der Autor des hier vorliegenden Wanderführers, beschreibt auf seiner Homepage, wie er zu dem geworden ist, was er ist. Nämlich ein Reiseschriftsteller, jenem vermeintlichen Traumberuf also, bei dem man monatelang die Welt bereisen und hier und da mal den ein oder anderen Absatz in die Tasten tippen kann, heutzutage wohlmöglich lässig ins Diktiergerät nuschelnd, während einem die Sonne auf den Pelz brennt. Alles gar nicht wahr, sagt Nestmeyer, und behauptet, dass man in seinem Job eines vor allen Dingen gut können müsste: Autofahren. Das macht ja irgendwie auch Sinn, wenn man einen Wanderführer mit 38 Touren in der Provence vorlegen will. Denn von Nimes (was geographisch gar nicht mehr zur Provence gehört) im Westen bis in die maritimen Alpen oder bis nach Marseille und Toulon kann man ja mal nicht so eben mit dem Regionalbus reisen, schon gar nicht, wenn eben 38 Touren auf dem Programm stehen. Ob das jetzt nun wirklich echte Knochenarbeit ist oder auch ein Teil savoir vivre lassen wir mal dahin gestellt sein; das Ergebnis jedenfalls kann sich sehen lassen und die Freunde guter Wanderführer an einem Ort der Freude schlechthin (die Provence) kommen zumindest voll auf ihre Kosten. Neben seiner jahrelangen Erfahrung, dem feinen Gespür für gute Routen, der Abwechslung der Schwierigkeitsgrade (Touren zwischen 1 und 7 Stunden, im Mittel genau dazwischen und circa 4 Stunden lang) und dem Know-How des Autors gesellt sich hier ein Verlag hinzu, der in Sachen Reise ein richtig heißes Eisen im Feuer ist. Vor allen Dingen die Wanderführer dürfen als das Nonplusultra überhaupt angesehen werden, zumindest kommt dies aus dem Munde eines Wanderers, der schon den ein oder anderen Reiseführer in der Hand gehabt hat. Diese hier heben sich in punkto Qualität, Übersichtlichkeit und Service komplett ab. Das hat nichts mit den GPS-Daten zu tun, auf die der Verlag zu Beginn nicht ohne Stolz hinweist, sondern vielmehr mit dem graphischen Aufbau der einzelnen Routen, die über Streckenprofil und eine Karte mit Kernpunkten verfügt, an denen man auf jeden Fall den richtigen Weg finden kann. Genau das ist bei Konkurrenzwerken in keinster Weise gesichert, es sei denn, man folgt schnurstracks einer Route, die durch Markierungen angegeben ist. Oder aber man macht das - wie in diesem Führer hier - clever, verbindet Text, Bild und Intelligenz miteinander und hat so jederzeit die Möglichkeit sich selbst zu vergewissern, ob man auf dem rechten Weg ist, oder ob nicht. Allein diese Empfehlung sollte jeder Wanderfreund mal ausprobieren, denn diese Führer gibt es längst nicht nur für die Provence. Dass dazu im Fließtext noch die ein oder andere historische oder kulturelle Anekdote feil geboten wird, ein Infokasten auf Länge, Charakter sowie etwaige Verpflegungspunkte hinweist, dazu die Verkehrsanbindungen beschrieben werden und das ein oder andere hübsche Bild auftaucht und wenn gewünscht ist auch noch Informationen zu Museen oder anderen Einrichtungen, die es auf dem Weg zu besuchen gibt, anbei liegen, kann man sich nur rundum glücklich schätzen. Ein absolut vorzüglicher Wanderführer, dessen Verlag (Michael Müller) man grundsätzlich auf der Liste haben sollte. Ein intelligenter, versierter Reiseführer und dazu noch eine Gegend, über die wir noch nicht viele Worte verloren haben, die an sich aber so reizvoll ist, dass alles weitere dann auf dem Platz respektive in den Wanderschuhen liegt. Hiermit kanns losgehen.

Ideale Wanderbegleitung

weitere Rezensionen von Ragan Tanger


Ralf Nestmeyer, der Autor des hier vorliegenden Wanderführers, beschreibt auf seiner Homepage, wie er zu dem geworden ist, was er ist. Nämlich ein Reiseschriftsteller, jenem vermeintlichen Traumberuf also, bei dem man monatelang die Welt bereisen und hier und da mal den ein oder anderen Absatz in die Tasten tippen kann, heutzutage wohlmöglich lässig ins Diktiergerät nuschelnd, während einem die Sonne auf den Pelz brennt. Alles gar nicht wahr, sagt Nestmeyer, und behauptet, dass man in seinem Job eines vor allen Dingen gut können müsste: Autofahren.

Das macht ja irgendwie auch Sinn, wenn man einen Wanderführer mit 38 Touren in der Provence vorlegen will. Denn von Nimes (was geographisch gar nicht mehr zur Provence gehört) im Westen bis in die maritimen Alpen oder bis nach Marseille und Toulon kann man ja mal nicht so eben mit dem Regionalbus reisen, schon gar nicht, wenn eben 38 Touren auf dem Programm stehen. Ob das jetzt nun wirklich echte Knochenarbeit ist oder auch ein Teil savoir vivre lassen wir mal dahin gestellt sein; das Ergebnis jedenfalls kann sich sehen lassen und die Freunde guter Wanderführer an einem Ort der Freude schlechthin (die Provence) kommen zumindest voll auf ihre Kosten.

Neben seiner jahrelangen Erfahrung, dem feinen Gespür für gute Routen, der Abwechslung der Schwierigkeitsgrade (Touren zwischen 1 und 7 Stunden, im Mittel genau dazwischen und circa 4 Stunden lang) und dem Know-How des Autors gesellt sich hier ein Verlag hinzu, der in Sachen Reise ein richtig heißes Eisen im Feuer ist. Vor allen Dingen die Wanderführer dürfen als das Nonplusultra überhaupt angesehen werden, zumindest kommt dies aus dem Munde eines Wanderers, der schon den ein oder anderen Reiseführer in der Hand gehabt hat. Diese hier heben sich in punkto Qualität, Übersichtlichkeit und Service komplett ab.

Das hat nichts mit den GPS-Daten zu tun, auf die der Verlag zu Beginn nicht ohne Stolz hinweist, sondern vielmehr mit dem graphischen Aufbau der einzelnen Routen, die über Streckenprofil und eine Karte mit Kernpunkten verfügt, an denen man auf jeden Fall den richtigen Weg finden kann. Genau das ist bei Konkurrenzwerken in keinster Weise gesichert, es sei denn, man folgt schnurstracks einer Route, die durch Markierungen angegeben ist. Oder aber man macht das - wie in diesem Führer hier - clever, verbindet Text, Bild und Intelligenz miteinander und hat so jederzeit die Möglichkeit sich selbst zu vergewissern, ob man auf dem rechten Weg ist, oder ob nicht. Allein diese Empfehlung sollte jeder Wanderfreund mal ausprobieren, denn diese Führer gibt es längst nicht nur für die Provence.

Dass dazu im Fließtext noch die ein oder andere historische oder kulturelle Anekdote feil geboten wird, ein Infokasten auf Länge, Charakter sowie etwaige Verpflegungspunkte hinweist, dazu die Verkehrsanbindungen beschrieben werden und das ein oder andere hübsche Bild auftaucht und wenn gewünscht ist auch noch Informationen zu Museen oder anderen Einrichtungen, die es auf dem Weg zu besuchen gibt, anbei liegen, kann man sich nur rundum glücklich schätzen.

Ein absolut vorzüglicher Wanderführer, dessen Verlag (Michael Müller) man grundsätzlich auf der Liste haben sollte. Ein intelligenter, versierter Reiseführer und dazu noch eine Gegend, über die wir noch nicht viele Worte verloren haben, die an sich aber so reizvoll ist, dass alles weitere dann auf dem Platz respektive in den Wanderschuhen liegt. Hiermit kanns losgehen.

geschrieben am 25.05.2012 | 539 Wörter | 2972 Zeichen

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