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Beruf: Schriftsteller


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Rezension von

Lesefreund

Beruf: Schriftsteller 'Was man wissen muss, wenn man vom Schreiben leben will.' So lautet der Untertitel von Wolfgang Bittners Ratgeber, der sich an all jene wendet, die den Weg einer freien und unabhängigen Existenz gehen möchten. Als Neuling in der Zunft dieses stillen und zurückgezogenen Broterwerbs streben junge Idealisten häufig nach den nur schwer erreichbaren Sternen eines finanziell abgesicherten Lebens. Es bietet dem Freischaffenden eine Fülle von Freiheiten, während sich die Anzahl der Verpflichtungen auf ein Minimum reduzieren lässt. Dies ist das Ideal und der Traum vieler. In seinem Ratgeber stellt Bittner seinen eigenen Berufsalltag vor und ermöglicht es dem Leser auf diese Weise, einen Einblick in das Leben eines Mannes zu nehmen, der von seiner Feder Arbeit lebt. Diese Präsentationsform hat den großen Vorteil, dass sie überzogene Erwartungen rasch zu dämpfen vermag und gleichzeitig auf die zentrale Bedeutung des - auch für den Schriftsteller - unentbehrlichen Rüstzeugs des Erfolgs hinweist: den Fleiß und das tägliche Sich-Mühen. Im zweiten Teil seines Buches fragt Bittner nach der Freiheit der Freischaffenden und führt den Leser während der Beantwortung dieser Frage behutsam in die Welt der Honorare, Abrechnungen und Vertragsklauseln ein. Praktischerweise ist ein Normvertrag abgedruckt und eingehend erläutert, sodass man sich bereits im Vorfeld mit einigen juristischen Fragen und Feinheiten vertraut machen kann. Ein Abrechnungsbeispiel mit Honorarangaben rundet dieses praxisnahe Kapitel ab. Endlich hat der Suchende gefunden, wonach er schon so lange vergebens gesucht hat: einen Einblick. Die Nennung und eingehende Beschreibung einiger wichtiger sozialer Einrichtungen für Schriftsteller und andere freischaffende Künstler ist einer von zahlreichen weiteren Hinweisen aus Bittners Buch. Mit der Ermunterung zum öffentlichen Auftritt und der Angabe weiterer Kontaktadressen rund um das Thema Lesen, Schreiben und Vortragen endet der informierende Teil des Ratgebers. Ein kurzer Ausblick stimmt nachdenklich, gibt aber dennoch gegen Ende den nötigen Schub, um sich gestärkt an das eigene Werk zu wagen. Bittners Text wird durchgehend von Graphiken, Zitaten, Karikaturen und anderen Abbildungen begleitet, die seinem Ratgeber den begrüßenswerten Hauch von Frische und Anschaulichkeit der Praxis geben. Abschließend bleibt zu sagen, dass jeder, der von einem Leben durch Schreiben träumt, sich mit einem Ratgeber vom Format Bittners auseinandergesetzt haben sollte, bevor er in eine Praxis stolpert, deren Regeln er nicht versteht. Wer nach der Lektüre dieses Buchs bei seinem Vorsatz bleibt, ist gut gewappnet und kann zielstrebiger an die - schrittweise - Verwirklichung seines Traumberufs gehen.

'Was man wissen muss, wenn man vom Schreiben leben will.' So lautet der Untertitel von Wolfgang Bittners Ratgeber, der sich an all jene wendet, die den Weg einer freien und unabhängigen Existenz gehen möchten.

Als Neuling in der Zunft dieses stillen und zurückgezogenen Broterwerbs streben junge Idealisten häufig nach den nur schwer erreichbaren Sternen eines finanziell abgesicherten Lebens. Es bietet dem Freischaffenden eine Fülle von Freiheiten, während sich die Anzahl der Verpflichtungen auf ein Minimum reduzieren lässt. Dies ist das Ideal und der Traum vieler.

In seinem Ratgeber stellt Bittner seinen eigenen Berufsalltag vor und ermöglicht es dem Leser auf diese Weise, einen Einblick in das Leben eines Mannes zu nehmen, der von seiner Feder Arbeit lebt. Diese Präsentationsform hat den großen Vorteil, dass sie überzogene Erwartungen rasch zu dämpfen vermag und gleichzeitig auf die zentrale Bedeutung des - auch für den Schriftsteller - unentbehrlichen Rüstzeugs des Erfolgs hinweist: den Fleiß und das tägliche Sich-Mühen.

Im zweiten Teil seines Buches fragt Bittner nach der Freiheit der Freischaffenden und führt den Leser während der Beantwortung dieser Frage behutsam in die Welt der Honorare, Abrechnungen und Vertragsklauseln ein. Praktischerweise ist ein Normvertrag abgedruckt und eingehend erläutert, sodass man sich bereits im Vorfeld mit einigen juristischen Fragen und Feinheiten vertraut machen kann. Ein Abrechnungsbeispiel mit Honorarangaben rundet dieses praxisnahe Kapitel ab.

Endlich hat der Suchende gefunden, wonach er schon so lange vergebens gesucht hat: einen Einblick. Die Nennung und eingehende Beschreibung einiger wichtiger sozialer Einrichtungen für Schriftsteller und andere freischaffende Künstler ist einer von zahlreichen weiteren Hinweisen aus Bittners Buch.

Mit der Ermunterung zum öffentlichen Auftritt und der Angabe weiterer Kontaktadressen rund um das Thema Lesen, Schreiben und Vortragen endet der informierende Teil des Ratgebers. Ein kurzer Ausblick stimmt nachdenklich, gibt aber dennoch gegen Ende den nötigen Schub, um sich gestärkt an das eigene Werk zu wagen.

Bittners Text wird durchgehend von Graphiken, Zitaten, Karikaturen und anderen Abbildungen begleitet, die seinem Ratgeber den begrüßenswerten Hauch von Frische und Anschaulichkeit der Praxis geben. Abschließend bleibt zu sagen, dass jeder, der von einem Leben durch Schreiben träumt, sich mit einem Ratgeber vom Format Bittners auseinandergesetzt haben sollte, bevor er in eine Praxis stolpert, deren Regeln er nicht versteht.

Wer nach der Lektüre dieses Buchs bei seinem Vorsatz bleibt, ist gut gewappnet und kann zielstrebiger an die - schrittweise - Verwirklichung seines Traumberufs gehen.

geschrieben am 03.10.2006 | 384 Wörter | 2357 Zeichen

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