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Normandie


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Normandie Über 400 Seiten an vielfältiger, nützlicher und optisch ansprechend aufgemachter Information über die Normandie – viel besser kann man einen Reiseführer für eine einzelne Region in Frankreich nicht machen. Insofern steht das Fazit gleich zu Beginn. Natürlich ist diese Erstauflage in einigen Details verbesserungswürdig, aber eben nur in Einzelheiten. Dies betrifft z.B. Verkehrstipps: zwar wird die große Messe in Lessay am zweiten Septemberwochenende benannt, nicht aber das dann unmögliche Durchkommen durch den Ort (und die sinnlose Umleitungstechnik der Franzosen), sodass man Autofahrern empfehlen sollte, den Ort dann weiträumig zu umfahren. Auch die Begehbarkeit von Strandpfaden wie in Granville, wo man als Rollstullfahrer unmöglich und mit dem Kinderwagen kaum vorwärts kommt, sollte erwähnt werden. Generell würde man sich angesichts dieser beliebten Ausflugsregion für Familienurlaube noch mehr Tipps für Kinder wünschen, gerade was Restaurants angeht. Bezüglich der Informationen zu Haustieren darf erwähnt werden, dass es meistens unproblematisch ist, Hunde mit ins Lokal zu nehmen, wenn kein explizites Verbotsschild angebracht ist. Schließlich wäre der Tipp gut, sich vor Ort baldmöglich die Tidenzeiten in den Touristen-Informationen zu besorgen, gerade wenn Parkplätze in Strandnähe angesiedelt sind bzw. man gefahrlos eine Wanderung am scheinbar harmlosen Wattstrand machen will. Ansonsten überzeugt dieser Reiseführer im Generellen wie im Detail. Die Auswahl von Basisinformationen, geschichtlichen, geographischen und kunst- und literaturhistorischen Informationen ist gut abgestimmt und ermöglicht nicht nur die vorherige genaue Information zu Klassikern wie Caen, Mont St. Michel, Rouen oder den D-Day-Stränden, sondern auch zu entlegeneren Gegenden wie etwa in La Manche, darunter das Kap La Hague. Restaurant-Tipps werden nach verschiedenen Kategorien gegeben, sodass man auch für wenig Geld nette Überraschungen erleben kann. Zudem werden keine unnötigen Lobeshymnen verbreitet, sondern zweckdienliche Angaben gemacht, ein klares Plus für den Leser. Besonderes Lob verdienen die zahlreichen Hinweise auf regionale Märkte, etwa dem wirklich schönen Markt in Bricquebec oder dem kleinen Markt in Pirou. In der Zweitauflage wünschen würde man sich diesbezüglich noch mehr Angaben zu den Milchprodukten der Region, z.B. die Möglichkeit zur Besichtigung der REO-Fabrikation in Lessay oder auch die Bedeutung des Teurgoule samt vor Ort beworbenen Bauernhöfen mit eigener Produktion. Die im Buch vorgeschlagenen Wanderrouten erweisen sich als durchaus anspruchsvoll, sind bisweilen aber etwas unsinnig, wenn z.B. eine Wanderung von Eretrat nach Yport vorgegeben, gleichzeitig aber vor den mglw. fehlenden Busverbindungen zurück nach Eretrat gewarnt wird: da sollte man lieber auf Nummer sicher gehen und nur die Rundwanderungen durchführen. Insgesamt eine klare Empfehlung für den Frankreich-Urlaub, selbst wann man der Normandie nur einen oder mehrere Tagesausflüge widmen möchte oder kann.

Über 400 Seiten an vielfältiger, nützlicher und optisch ansprechend aufgemachter Information über die Normandie – viel besser kann man einen Reiseführer für eine einzelne Region in Frankreich nicht machen. Insofern steht das Fazit gleich zu Beginn. Natürlich ist diese Erstauflage in einigen Details verbesserungswürdig, aber eben nur in Einzelheiten. Dies betrifft z.B. Verkehrstipps: zwar wird die große Messe in Lessay am zweiten Septemberwochenende benannt, nicht aber das dann unmögliche Durchkommen durch den Ort (und die sinnlose Umleitungstechnik der Franzosen), sodass man Autofahrern empfehlen sollte, den Ort dann weiträumig zu umfahren. Auch die Begehbarkeit von Strandpfaden wie in Granville, wo man als Rollstullfahrer unmöglich und mit dem Kinderwagen kaum vorwärts kommt, sollte erwähnt werden. Generell würde man sich angesichts dieser beliebten Ausflugsregion für Familienurlaube noch mehr Tipps für Kinder wünschen, gerade was Restaurants angeht. Bezüglich der Informationen zu Haustieren darf erwähnt werden, dass es meistens unproblematisch ist, Hunde mit ins Lokal zu nehmen, wenn kein explizites Verbotsschild angebracht ist. Schließlich wäre der Tipp gut, sich vor Ort baldmöglich die Tidenzeiten in den Touristen-Informationen zu besorgen, gerade wenn Parkplätze in Strandnähe angesiedelt sind bzw. man gefahrlos eine Wanderung am scheinbar harmlosen Wattstrand machen will.

weitere Rezensionen von Dr. Benjamin Krenberger


Ansonsten überzeugt dieser Reiseführer im Generellen wie im Detail. Die Auswahl von Basisinformationen, geschichtlichen, geographischen und kunst- und literaturhistorischen Informationen ist gut abgestimmt und ermöglicht nicht nur die vorherige genaue Information zu Klassikern wie Caen, Mont St. Michel, Rouen oder den D-Day-Stränden, sondern auch zu entlegeneren Gegenden wie etwa in La Manche, darunter das Kap La Hague. Restaurant-Tipps werden nach verschiedenen Kategorien gegeben, sodass man auch für wenig Geld nette Überraschungen erleben kann. Zudem werden keine unnötigen Lobeshymnen verbreitet, sondern zweckdienliche Angaben gemacht, ein klares Plus für den Leser. Besonderes Lob verdienen die zahlreichen Hinweise auf regionale Märkte, etwa dem wirklich schönen Markt in Bricquebec oder dem kleinen Markt in Pirou. In der Zweitauflage wünschen würde man sich diesbezüglich noch mehr Angaben zu den Milchprodukten der Region, z.B. die Möglichkeit zur Besichtigung der REO-Fabrikation in Lessay oder auch die Bedeutung des Teurgoule samt vor Ort beworbenen Bauernhöfen mit eigener Produktion. Die im Buch vorgeschlagenen Wanderrouten erweisen sich als durchaus anspruchsvoll, sind bisweilen aber etwas unsinnig, wenn z.B. eine Wanderung von Eretrat nach Yport vorgegeben, gleichzeitig aber vor den mglw. fehlenden Busverbindungen zurück nach Eretrat gewarnt wird: da sollte man lieber auf Nummer sicher gehen und nur die Rundwanderungen durchführen.

Insgesamt eine klare Empfehlung für den Frankreich-Urlaub, selbst wann man der Normandie nur einen oder mehrere Tagesausflüge widmen möchte oder kann.

geschrieben am 20.10.2010 | 412 Wörter | 2647 Zeichen

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