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Der Tag an dem ich den bösen Wolf verjagte


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Rezension von

Anna Kneisel

Der Tag an dem ich den bösen Wolf verjagte Neben den bereits bekannten hochwertig gestalteten Titeln, die Klassiker der Weltliteratur für Kinder aufbereitet präsentieren, weitet der Verlag Kindermann seine Produktpalette seit einiger Zeit aus und befasst sich mit wichtigen Themen, die für Kinder von Belang sind. Nach dem großartigen Bilderbuch „L wie Liebe“ ist der neueste Titel nun „Der Tag, an dem ich den bösen Wolf verjagte“. In dieser Geschichte geht es um Mobbing und wie man sich dagegen zur Wehr setzen kann. Charlotte hat Angst vor dem bösen Wolf. In der Schule gibt es ja zum Glück keine bösen Wölfe. Oder doch? Sie bewundert Paula, ein Mädchen mit zwei lustigen Zöpfen, und möchte zu gern mit ihr befreundet sein, versteht sich anfangs auch gut mit ihr. Leider hält der Zustand nicht lange an – Paula schart ein ganzes Rudel an Mädchen um sich und wird richtig gemein zu Charlotte, verwandelt sich sozusagen in einen bösen Wolf und beschimpft das Mädchen aufs Übelste. Amélie Javaux erzählt in einfacher Sprache auf den Punkt gebracht davon, wie es der Protagonistin nun geht, wie sehr sich die Gemeinheiten der anderen Kinder auf sie auswirken Charlotte kann nicht mehr lachen, sie spielt und isst nicht mehr. Die Bildsprache von Illustratorin Annick Masson ergänzt die Worte perfekt, sodass Kinder ab 6 Jahren sich leicht mit Charlotte identifizieren und mit ihr mitfühlen können. Die metaphorische Verwandlung in einen bösen Wolf durch die fiesen Worte wird für Charlotte und auch den Betrachter in den Bildern real sichtbar umgesetzt in spitze Zähne und Wolfsschatten. So verschmelzen Realität und kindlichen Fantasie. Was sollte man tun, wenn man Opfer von Mobbing wird? Wie kann man mit der Situation umgehen? Auch für Kinder, die nicht direkt selbst betroffen sind, werden durch diese wunderbar erzählte Geschichte zum Nachdenken angeregt und gestärkt, um anderen zur Seite zu stehen. Das Thema Mobbing betrifft viele Kinder, sie leiden darunter und brauchen Menschen, an die sie sich zur Unterstützung wenden können. Daher ist „Der Tag, an dem ich den bösen Wolf verjagte“ ein wichtiger Beitrag zum sozialen Lernen an der Grundschule. Klare Empfehlung, sowohl für den privaten Gebrauch als auch im schulischen Umfeld.

Neben den bereits bekannten hochwertig gestalteten Titeln, die Klassiker der Weltliteratur für Kinder aufbereitet präsentieren, weitet der Verlag Kindermann seine Produktpalette seit einiger Zeit aus und befasst sich mit wichtigen Themen, die für Kinder von Belang sind. Nach dem großartigen Bilderbuch „L wie Liebe“ ist der neueste Titel nun „Der Tag, an dem ich den bösen Wolf verjagte“. In dieser Geschichte geht es um Mobbing und wie man sich dagegen zur Wehr setzen kann.

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Charlotte hat Angst vor dem bösen Wolf. In der Schule gibt es ja zum Glück keine bösen Wölfe. Oder doch? Sie bewundert Paula, ein Mädchen mit zwei lustigen Zöpfen, und möchte zu gern mit ihr befreundet sein, versteht sich anfangs auch gut mit ihr. Leider hält der Zustand nicht lange an – Paula schart ein ganzes Rudel an Mädchen um sich und wird richtig gemein zu Charlotte, verwandelt sich sozusagen in einen bösen Wolf und beschimpft das Mädchen aufs Übelste.

Amélie Javaux erzählt in einfacher Sprache auf den Punkt gebracht davon, wie es der Protagonistin nun geht, wie sehr sich die Gemeinheiten der anderen Kinder auf sie auswirken Charlotte kann nicht mehr lachen, sie spielt und isst nicht mehr.

Die Bildsprache von Illustratorin Annick Masson ergänzt die Worte perfekt, sodass Kinder ab 6 Jahren sich leicht mit Charlotte identifizieren und mit ihr mitfühlen können. Die metaphorische Verwandlung in einen bösen Wolf durch die fiesen Worte wird für Charlotte und auch den Betrachter in den Bildern real sichtbar umgesetzt in spitze Zähne und Wolfsschatten. So verschmelzen Realität und kindlichen Fantasie.

Was sollte man tun, wenn man Opfer von Mobbing wird? Wie kann man mit der Situation umgehen? Auch für Kinder, die nicht direkt selbst betroffen sind, werden durch diese wunderbar erzählte Geschichte zum Nachdenken angeregt und gestärkt, um anderen zur Seite zu stehen.

Das Thema Mobbing betrifft viele Kinder, sie leiden darunter und brauchen Menschen, an die sie sich zur Unterstützung wenden können. Daher ist „Der Tag, an dem ich den bösen Wolf verjagte“ ein wichtiger Beitrag zum sozialen Lernen an der Grundschule. Klare Empfehlung, sowohl für den privaten Gebrauch als auch im schulischen Umfeld.

geschrieben am 13.08.2022 | 348 Wörter | 1849 Zeichen

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