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Harley-Davidson


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Rezension von

Adrian Witt

Harley-Davidson Als im Jahr 1895 der US-Amerikaner E. J. Pennington den Prototyp seines mit Benzin angetriebenen, zweirädrigen Motorrads der Öffentlichkeit präsentierte, ahnte er nicht, dass er damit die Fantasie der beiden Jugendfreunde William S. Harley und Arthur Davidson beflügelte. Denn erst durch ihr Wirken konnte sich das Motorrad als Fortbewegungsmittel neben dem Automobil fest etablieren. Mit der Gründung von Harley-Davidson im Jahr 1903 im US-Bundesstaat Milwaukee haben sich die Gründer allerdings nicht nur einen lang ersehnten Wunsch erfüllt, dessen bescheidende Anfänge nur aus einem 3 Meter x 4,5 Meter großen Schuppen auf dem Gelände der Familie Davidson bestand. Vielmehr gelang es ihnen mit den Jahren eine US-amerikanische Kultmarke zu schaffen, dessen Name heute weit über die USA hinaus für ein besonderes Lebensgefühl steht, das sich aus einer exklusiven Art der Entspannung und für eine Flucht aus dem Alltag zusammensetzt und dabei von nicht wenigen gleichzeitig auch als Synonym für Freiheit angesehen wird. Für den Harley-Davidson-Experte und Herausgeber von „Bike“, dem führenden Motorradmagazin in Großbritannien, Hugo Wilson, sind dies bereits genügend Gründe, um sich eingehender mit dem US-amerikanischen Traditionsunternehmen zu befassen, das wohl wie kein zweites den „American Way of Life“ symbolisiert. In seinem neuesten, erst kürzlich im Dorling Kindersley Verlag erschienen Buch „Harley-Davidson – Mythos und Modellgeschichte“, widmet sich der Autor neben der fast 120-jährigen Firmengeschichte auch der Entwicklungsgeschichte der von Harley-Davidson entworfenen Motoren und zeigt zugleich auf 216 Seiten über 70 verschiedene Motorrad-Modelle des Herstellers – vom legendären Modell Nr. 1 aus dem Jahr 1905, die 61EL aus dem Jahr 1936, die FLHRI Road King aus dem Jahr 1997 oder das neueste Modell, die Pan America 1250 aus dem Jahr 2021. Nach einer kurzen Einführung mit Geleitwort von George W. Barber, dem Gründer des Barber Vintage Motorsport Museums in Birmingham, Alabama, und einem Vorwort des Autors, erhalten die Leser zunächst einen Einblick in die wechselvolle Geschichte von Harley Davidson. Von den Anfängen in den Jahren 1903 bis 1919 und den Zwischenkriegsjahren 1920 bis 1939, über die Nachkriegszeit der Jahre 1940 bis 1959, dem wirtschaftlichen Aufschwung in den USA zwischen den Jahren 1960 bis 1970, einer wirtschaftlichen Schwächephase in den USA (1980 bis 2003) die sich zwischen den Jahren 2004 bis 2013 für das Unternehmen noch einmal verschärfte sowie das Wiedererstarken der Marke zwischen den Jahren 2014 bis 2021. Mit viel Augenmerk auf historische Details werden anschließend im Hauptteil des Buches über 70 Modelle aus den vergangenen Jahrzehnten in einer bildgewaltigen Galerie vorgestellt, die in die folgenden Kapitel gegliedert sind: Kapitel 1 – Die ersten Motorräder, Kapitel 2 – Frühe Innovationen, Kapitel 3 – Seitensteuerung, Kapitel 4 – OHV-Zweizylinder, Kapitel 5 – Kleine Motorräder der Nachkriegszeit, Kapitel 6 – Sportster, Kapitel 7 – Tourenmodelle (Big-Twins), Kapitel 8 – Revolution, Kapitel 9 – Sportmotorräder und Kapitel 10 – Weiter voran. Jedes der über 70 vorgestellten Modelle – darunter Rennmodelle, spezielle Einzelstücke und limitierte Auflagen – wird großformatig auf einer Doppelseite gezeigt, wobei Besonderheiten auf weiteren Folgeseiten visuell veranschaulicht werden. Informationen über technischen Daten und Innovationen zu den Modellen ergänzen die Porträts und helfen den Lesern dabei, die Entwicklungsgeschichte des bekanntesten Motorradherstellers der Welt nachzuvollziehen. Ein umfassender Harley-Davidson-Katalog am Ende des Buches rundet das Werk ab und gibt einen kompletten Überblick über die verschiedenen Baureihen und wichtigsten Modelle aus der fast 120-jährigen Unternehmensgeschichte. Obwohl sich nicht jeder für Motorräder oder Motorsport begeistern lässt, so hat doch Hugo Wilson mit dem erst kürzlich im Dorling Kindersley Verlag erschienen Buch „Harley-Davidson – Mythos und Modellgeschichte“ ein beeindruckendes und bildgewaltiges Werk veröffentlicht, das interessierte Leser vielfach begeistern dürfte. Die Liebe zum Detail sowie die sorgfältige Gestaltung kommt dabei ebenso zu Geltung, wie auch die sorgfältige Auswahl jener Motorrad-Modelle, auf die im Verlauf des Buches eingehend Bezug genommen wird.

Als im Jahr 1895 der US-Amerikaner E. J. Pennington den Prototyp seines mit Benzin angetriebenen, zweirädrigen Motorrads der Öffentlichkeit präsentierte, ahnte er nicht, dass er damit die Fantasie der beiden Jugendfreunde William S. Harley und Arthur Davidson beflügelte. Denn erst durch ihr Wirken konnte sich das Motorrad als Fortbewegungsmittel neben dem Automobil fest etablieren.

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Mit der Gründung von Harley-Davidson im Jahr 1903 im US-Bundesstaat Milwaukee haben sich die Gründer allerdings nicht nur einen lang ersehnten Wunsch erfüllt, dessen bescheidende Anfänge nur aus einem 3 Meter x 4,5 Meter großen Schuppen auf dem Gelände der Familie Davidson bestand. Vielmehr gelang es ihnen mit den Jahren eine US-amerikanische Kultmarke zu schaffen, dessen Name heute weit über die USA hinaus für ein besonderes Lebensgefühl steht, das sich aus einer exklusiven Art der Entspannung und für eine Flucht aus dem Alltag zusammensetzt und dabei von nicht wenigen gleichzeitig auch als Synonym für Freiheit angesehen wird.

Für den Harley-Davidson-Experte und Herausgeber von „Bike“, dem führenden Motorradmagazin in Großbritannien, Hugo Wilson, sind dies bereits genügend Gründe, um sich eingehender mit dem US-amerikanischen Traditionsunternehmen zu befassen, das wohl wie kein zweites den „American Way of Life“ symbolisiert. In seinem neuesten, erst kürzlich im Dorling Kindersley Verlag erschienen Buch „Harley-Davidson – Mythos und Modellgeschichte“, widmet sich der Autor neben der fast 120-jährigen Firmengeschichte auch der Entwicklungsgeschichte der von Harley-Davidson entworfenen Motoren und zeigt zugleich auf 216 Seiten über 70 verschiedene Motorrad-Modelle des Herstellers – vom legendären Modell Nr. 1 aus dem Jahr 1905, die 61EL aus dem Jahr 1936, die FLHRI Road King aus dem Jahr 1997 oder das neueste Modell, die Pan America 1250 aus dem Jahr 2021. Nach einer kurzen Einführung mit Geleitwort von George W. Barber, dem Gründer des Barber Vintage Motorsport Museums in Birmingham, Alabama, und einem Vorwort des Autors, erhalten die Leser zunächst einen Einblick in die wechselvolle Geschichte von Harley Davidson. Von den Anfängen in den Jahren 1903 bis 1919 und den Zwischenkriegsjahren 1920 bis 1939, über die Nachkriegszeit der Jahre 1940 bis 1959, dem wirtschaftlichen Aufschwung in den USA zwischen den Jahren 1960 bis 1970, einer wirtschaftlichen Schwächephase in den USA (1980 bis 2003) die sich zwischen den Jahren 2004 bis 2013 für das Unternehmen noch einmal verschärfte sowie das Wiedererstarken der Marke zwischen den Jahren 2014 bis 2021. Mit viel Augenmerk auf historische Details werden anschließend im Hauptteil des Buches über 70 Modelle aus den vergangenen Jahrzehnten in einer bildgewaltigen Galerie vorgestellt, die in die folgenden Kapitel gegliedert sind: Kapitel 1 – Die ersten Motorräder, Kapitel 2 – Frühe Innovationen, Kapitel 3 – Seitensteuerung, Kapitel 4 – OHV-Zweizylinder, Kapitel 5 – Kleine Motorräder der Nachkriegszeit, Kapitel 6 – Sportster, Kapitel 7 – Tourenmodelle (Big-Twins), Kapitel 8 – Revolution, Kapitel 9 – Sportmotorräder und Kapitel 10 – Weiter voran. Jedes der über 70 vorgestellten Modelle – darunter Rennmodelle, spezielle Einzelstücke und limitierte Auflagen – wird großformatig auf einer Doppelseite gezeigt, wobei Besonderheiten auf weiteren Folgeseiten visuell veranschaulicht werden. Informationen über technischen Daten und Innovationen zu den Modellen ergänzen die Porträts und helfen den Lesern dabei, die Entwicklungsgeschichte des bekanntesten Motorradherstellers der Welt nachzuvollziehen. Ein umfassender Harley-Davidson-Katalog am Ende des Buches rundet das Werk ab und gibt einen kompletten Überblick über die verschiedenen Baureihen und wichtigsten Modelle aus der fast 120-jährigen Unternehmensgeschichte.

Obwohl sich nicht jeder für Motorräder oder Motorsport begeistern lässt, so hat doch Hugo Wilson mit dem erst kürzlich im Dorling Kindersley Verlag erschienen Buch „Harley-Davidson – Mythos und Modellgeschichte“ ein beeindruckendes und bildgewaltiges Werk veröffentlicht, das interessierte Leser vielfach begeistern dürfte. Die Liebe zum Detail sowie die sorgfältige Gestaltung kommt dabei ebenso zu Geltung, wie auch die sorgfältige Auswahl jener Motorrad-Modelle, auf die im Verlauf des Buches eingehend Bezug genommen wird.

geschrieben am 23.09.2022 | 612 Wörter | 3703 Zeichen

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