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Schlangen: Die interessantesten Arten der Welt


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Rezension von

Adrian Witt

Schlangen: Die interessantesten Arten der Welt Ob nun in der Gestalt der geheimnisvollen Verführerin im Garten Eden, in der eines Ungeheuers auf hoher See oder in ihrer Erscheinung als Basilisk in der Kinder- und Jugendromanreihe Harry Potter der britischen Autorin J. K. Rowling – In vielen westlichen Kulturen haben Schlangen einen schlechten Ruf. Andernorts gelten sie hingegen als heilig und werden als Götter verehrt. Doch obwohl Schlangen eine ebenso furchterregende wie faszinierende Wirkung auf uns haben, ist ihr Wesen vielen unbekannt. Als wechselwarme Tiere benötigen Schlangen ausreichend Wärme, um beweglich zu sein und auf die Jagd gehen zu können. Dabei schlängeln sie sich ohne Arme und Beine mühelos über den Boden und sind sogar im Stande hohe Bäume zu erklimmen. Wenn sie wachsen, stoßen sie ihre Haut ab und um ihre Beute zu finden, bedienen sie sich ihrer gespaltenen Zunge, mit der sie riechen. Ihre verborgene und geheimnisvolle Lebensweise bewirkt zwar allgemeine Bewunderung. Doch wir wissen auch, dass einige von Ihnen eine ernstzunehmende Gefahr darstellen. Für die Schlangen selbst hat dies häufig unglückliche Folgen, da sie oft aus Angst und Unwissenheit vieler Menschen unnötig getötet werden. Denn in Wirklichkeit können nur wenige Schlangenarten dem Menschen gefährlich werden und noch weniger von ihnen können uns wirklich töten, was insbesondere auf eine Reihe exotischer Gift- und Würgeschlangen zutrifft. Dass nicht alle Schlangen gleich sind und die Bandbreite der mehr als 4100 derzeit bekannten Arten von der harmlosen Ringelnatter über die gefährliche Königskobra bis hin zum Inland-Taipan reicht, wird u.a. in der im Dorling Kindersley Verlag erschienenen Publikation „Schlangen“ ersichtlich, in der der renommierte Zoologe und begeisterte Naturfotograf Chris Mattision einige der interessantesten Schlangenarten der Welt im Porträtformat vorstellt. Gegliedert in drei Kapitel, die sich auf insgesamt 200 Seiten erstrecken, erhalten interessierte Leser im ersten Kapitel der Publikation zunächst einige grundlegende Informationen über Schlangen und ihre Eigenarten, wobei neben der Evolution und dem Verbreitungsgebiet (Lebensraum) von Schlangen auch auf deren Körperbau, ihre Fortbewegung, Verteidigungsmechanismen sowie ihre Ernährung und Fortpflanzung eingegangen und dabei auch auf den Natur- und Artenschutz Bezug genommen wird. Im reich bebilderten Hauptteil werden wiederum 61 verschiedene Schlangenarten aus allen Regionen der Welt mit hochauflösenden Farbfotografien im Porträt vorgestellt, die die Einzigartigkeit und Schönheit dieser Lebewesen vollends zur Geltung bringen. Bildunterschriften, Anmerkungen und Info-Kästen erklären dabei jeweils wichtige Aspekte des Verhaltens, der körperlichen Merkmale, der Tarnung und der Fortbewegung, während weitere Informationen u.a. auch auf das Verbreitungsgebiet, das Fressverhalten und die Eiablage eingehen. Zu den in der Publikation vorgestellten Schlangenarten gehören die Haiti-Erdboa und die Kuba-Erdboa, der Spitzkopfpython, die Regenbogen-Erschlange, der Children-Python, der Fleckenpython, der Netzpython, der Tigerpython, der Rautenpython, der grüne Baumpython, der Sumatra-Kurzschwanzpython, der Königspython, die südliche Madagaskarboa, die Abgottboa, der Erdpython, der grüne Hundkopfschlinger, die große Anakonda, die Regenbogenboa, die Rosenboa, die braune Hausschlange, die Trans-Pecos-Rattennatter, die Mangroven-Nachtbaumnatter, , die grüne Nachtbaumnatter, die gewöhnliche Eierschlange, die afrikanische Baumschlange, die östliche Indigonatter, die Mandarinnatter, die Spitzkopfnatter, die westliche Hakennasennatter, die graugebänderte Königsnatter, die mexikanische Königsnatter, die kalifornische Kettennatter, die Berg-Königsnatter, die Milchschlange, die Ringelnatter, die gebänderte Schwimmnatter, die raue Grasnatter, die Bairds Kletternatter, die Kornnatter, die Kiefernatter, die bunte Strumpfbandnatter, die San-Francisco-Strumpfbandnatter, die Leopardnatter, der nördliche Todesotter, die grüne Mamba, die chinesische Kobra, die Monokelkobra, die rote Speikobra, der Colletts Schwarzotter, der Kupferkopf, der Puffotter, die Gabunviper, der Jararaca, die Wüsten-Hornviper, der Sandrasselotter, der Weißlippen-Bambusotter, die Sandviper, der Kreuzotter, die Texas-Klapperschlange, die Schauer-Klapperschlange sowie die Seitenwinder-Klapperschlange. Das dritten Kapitel, dem ein umfangreiches Schlangen-Lexikon zu entnehmen ist, rundet die Publikation ab. Dabei werden in einer Art Steckbrief im Kurzform, die nach der aktuell gültigen Systematik geordnet sind, rund 3.000 verschiedene Arten vorgestellt, wobei den Lesern ein sehr guter Eindruck davon vermitteln, wie vielfältig die Welt der Schlangen tatsächlich ist. Obwohl uns Schlangen vor allem aus Mythen und Legenden sowie aus Film und Fernsehen bekannt sind, wird ihre Existenz vor allem mit negativen Aspekten in Verbindung gebracht. Dass dem jedoch nicht sein müsste, zeigt der Zoologe Chris Mattision anschaulich in seiner im Dorling Kindersley Verlag erschienenen Publikation „Schlagen“, indem es ihm nicht nur gelingt, mit einer ganzen Reihe von Vorurteilen gegenüber diesen Lebewesen aufzuräumen, sondern zugleich auch Aufklärung über das besondere Wesen der Schlangen zu betreiben. Alles in allem ist mit der Publikation „Schlangen“ eine weitere liebevoll gestaltete Publikation über die Tierwelt im Dorling Kindersley Verlag erschienen, die dem gewohnt hohen Qualitätsstandard des Verlagshauses entspricht.

Ob nun in der Gestalt der geheimnisvollen Verführerin im Garten Eden, in der eines Ungeheuers auf hoher See oder in ihrer Erscheinung als Basilisk in der Kinder- und Jugendromanreihe Harry Potter der britischen Autorin J. K. Rowling – In vielen westlichen Kulturen haben Schlangen einen schlechten Ruf. Andernorts gelten sie hingegen als heilig und werden als Götter verehrt. Doch obwohl Schlangen eine ebenso furchterregende wie faszinierende Wirkung auf uns haben, ist ihr Wesen vielen unbekannt.

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Als wechselwarme Tiere benötigen Schlangen ausreichend Wärme, um beweglich zu sein und auf die Jagd gehen zu können. Dabei schlängeln sie sich ohne Arme und Beine mühelos über den Boden und sind sogar im Stande hohe Bäume zu erklimmen. Wenn sie wachsen, stoßen sie ihre Haut ab und um ihre Beute zu finden, bedienen sie sich ihrer gespaltenen Zunge, mit der sie riechen. Ihre verborgene und geheimnisvolle Lebensweise bewirkt zwar allgemeine Bewunderung. Doch wir wissen auch, dass einige von Ihnen eine ernstzunehmende Gefahr darstellen. Für die Schlangen selbst hat dies häufig unglückliche Folgen, da sie oft aus Angst und Unwissenheit vieler Menschen unnötig getötet werden. Denn in Wirklichkeit können nur wenige Schlangenarten dem Menschen gefährlich werden und noch weniger von ihnen können uns wirklich töten, was insbesondere auf eine Reihe exotischer Gift- und Würgeschlangen zutrifft.

Dass nicht alle Schlangen gleich sind und die Bandbreite der mehr als 4100 derzeit bekannten Arten von der harmlosen Ringelnatter über die gefährliche Königskobra bis hin zum Inland-Taipan reicht, wird u.a. in der im Dorling Kindersley Verlag erschienenen Publikation „Schlangen“ ersichtlich, in der der renommierte Zoologe und begeisterte Naturfotograf Chris Mattision einige der interessantesten Schlangenarten der Welt im Porträtformat vorstellt. Gegliedert in drei Kapitel, die sich auf insgesamt 200 Seiten erstrecken, erhalten interessierte Leser im ersten Kapitel der Publikation zunächst einige grundlegende Informationen über Schlangen und ihre Eigenarten, wobei neben der Evolution und dem Verbreitungsgebiet (Lebensraum) von Schlangen auch auf deren Körperbau, ihre Fortbewegung, Verteidigungsmechanismen sowie ihre Ernährung und Fortpflanzung eingegangen und dabei auch auf den Natur- und Artenschutz Bezug genommen wird. Im reich bebilderten Hauptteil werden wiederum 61 verschiedene Schlangenarten aus allen Regionen der Welt mit hochauflösenden Farbfotografien im Porträt vorgestellt, die die Einzigartigkeit und Schönheit dieser Lebewesen vollends zur Geltung bringen. Bildunterschriften, Anmerkungen und Info-Kästen erklären dabei jeweils wichtige Aspekte des Verhaltens, der körperlichen Merkmale, der Tarnung und der Fortbewegung, während weitere Informationen u.a. auch auf das Verbreitungsgebiet, das Fressverhalten und die Eiablage eingehen. Zu den in der Publikation vorgestellten Schlangenarten gehören die Haiti-Erdboa und die Kuba-Erdboa, der Spitzkopfpython, die Regenbogen-Erschlange, der Children-Python, der Fleckenpython, der Netzpython, der Tigerpython, der Rautenpython, der grüne Baumpython, der Sumatra-Kurzschwanzpython, der Königspython, die südliche Madagaskarboa, die Abgottboa, der Erdpython, der grüne Hundkopfschlinger, die große Anakonda, die Regenbogenboa, die Rosenboa, die braune Hausschlange, die Trans-Pecos-Rattennatter, die Mangroven-Nachtbaumnatter, , die grüne Nachtbaumnatter, die gewöhnliche Eierschlange, die afrikanische Baumschlange, die östliche Indigonatter, die Mandarinnatter, die Spitzkopfnatter, die westliche Hakennasennatter, die graugebänderte Königsnatter, die mexikanische Königsnatter, die kalifornische Kettennatter, die Berg-Königsnatter, die Milchschlange, die Ringelnatter, die gebänderte Schwimmnatter, die raue Grasnatter, die Bairds Kletternatter, die Kornnatter, die Kiefernatter, die bunte Strumpfbandnatter, die San-Francisco-Strumpfbandnatter, die Leopardnatter, der nördliche Todesotter, die grüne Mamba, die chinesische Kobra, die Monokelkobra, die rote Speikobra, der Colletts Schwarzotter, der Kupferkopf, der Puffotter, die Gabunviper, der Jararaca, die Wüsten-Hornviper, der Sandrasselotter, der Weißlippen-Bambusotter, die Sandviper, der Kreuzotter, die Texas-Klapperschlange, die Schauer-Klapperschlange sowie die Seitenwinder-Klapperschlange. Das dritten Kapitel, dem ein umfangreiches Schlangen-Lexikon zu entnehmen ist, rundet die Publikation ab. Dabei werden in einer Art Steckbrief im Kurzform, die nach der aktuell gültigen Systematik geordnet sind, rund 3.000 verschiedene Arten vorgestellt, wobei den Lesern ein sehr guter Eindruck davon vermitteln, wie vielfältig die Welt der Schlangen tatsächlich ist.

Obwohl uns Schlangen vor allem aus Mythen und Legenden sowie aus Film und Fernsehen bekannt sind, wird ihre Existenz vor allem mit negativen Aspekten in Verbindung gebracht. Dass dem jedoch nicht sein müsste, zeigt der Zoologe Chris Mattision anschaulich in seiner im Dorling Kindersley Verlag erschienenen Publikation „Schlagen“, indem es ihm nicht nur gelingt, mit einer ganzen Reihe von Vorurteilen gegenüber diesen Lebewesen aufzuräumen, sondern zugleich auch Aufklärung über das besondere Wesen der Schlangen zu betreiben. Alles in allem ist mit der Publikation „Schlangen“ eine weitere liebevoll gestaltete Publikation über die Tierwelt im Dorling Kindersley Verlag erschienen, die dem gewohnt hohen Qualitätsstandard des Verlagshauses entspricht.

geschrieben am 01.06.2024 | 707 Wörter | 4742 Zeichen

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